Vorteile

  1. Wasser-Widerstand – Starker Widerstand gegen Wasser. Die Haut der To’resk wird in Wasser nicht verwelken und sie sind in der Lage, im Wasser länger das Gleichgewicht zu halten.
  2. Sonnen-Widerstand – Sie können länger der Sonne ausgesetzt sein und kriegen nicht so schnell einen Sonnenbrand
  3. Lederhaut – Die Haut bietet eine Abwehr gegenüber Infektionen

Nachteile

  1. Nasse Lunge – Infolge ihres Bioms sind sie an hohe Feuchtigkeit gewöhnt. In dürren und trockenen Umgebungen ermüden sie schneller und verlieren viele von ihren Widerständen.

Attribute (Soziale > Psychische > Physische)

Alle Lebewesen in Elyria werden mit drei Attributen bewertet: Physisch (Stärke, Beweglichkeit, Ausdauer), Geist (Wille, Vernunft, Fokus) und Sozial (Überzeugung, Intuition, Führung). Die nachfolgenden Werte stellen die to’reshische Prädisposition für bestimmte Attribute dar. Beachten Sie, dass die tatsächlichen Anfangswerte der Attribute eines Charakters auf ihren spezifischen Eltern basieren, aber die Blutlinie eines Charakters bestimmt auch, wie einfach oder schwierig es ist, ein Attribut über ein anderes zu heben.

  • Körperlich
    • Da nur wenige Berufe wie Schmiedekunst oder Holzfäller, einen starken Oberkörper erfordern und ohne die Notwendigkeit einer stehenden Armee um sie zu schützen, haben sich die To’resk zu einem der schwächeren Stämme in Bezug auf ihre Physis entwickelt.
  • Geistig
    • Entschlossen, kalkulierend und logisch, gehören die To’resk zu den mental stärksten Stämmen von Mann.
  • Sozial
    • Als starke Kommunikatoren und Verhandlungsführer, gehören die To’resk zu den überzeugendsten Stämmen von Mann. Ebenso hat ihre Intuition und ihre Fähigkeit, eine Situation zu lesen, dazu geführt, dass sie praktisch unmöglich zu manipulieren oder zu täuschen.

Geschichte

Die To’resk haben eine lange, unruhige Geschichte. Die To’resk existierten schon in den Feuchtgebieten, bevor sie Feuchtgebiete waren. Früher einfache Landwirte, haben die To’resk den allmählichen Anstieg des Wasserspiegels entlang ihrer Ländern gesehen und beobachtet, wie die Menge an Nutzfläche vermindert und durch eine ständige Expansion und Kontraktion von Sumpfland ersetzt wurde. Dies hat eine Veränderung in ihrem Überleben notwendig gemacht und die To’resk haben sich an einen Lebensstil angepasst, der Teils Landwirtschaft und Teils Aquakultur ist. Während die allmähliche Ausweitung der Wasserwege ausreichen würde, um die meisten Zivilisationen zu vertreiben, sind die To’resk ein entschlossenes Volk und aus Gründen, die nicht ganz verstanden werden, haben sie sich entschieden, in ihren Heimatländern zu bleiben. Aber nicht ohne Verluste. Die unvorhersehbare Natur der Feuchtgebiete – regelmäßig Überschwemmungen, Dürren, Hurrikans und Raubtieren ausgesetzt – ist eine große Anzahl von To’resk im Laufe der Jahre wegen Hungers, Dehydrierung oder Erschöpfung zugrunde gegangen.

Ungeachtet dessen, schätzen die To’resk die Fähigkeit einer Völker, sich zu durchsetzen und sich wieder aufzurichten. Daher boten sie den gebrochenen Janoa Zuflucht, als sie vor ihrer Haustür auftauchten. Sie hatten Mitleid mit ihnen und gaben ihnen Schutz vor ihrem persönlichen Sturm. Zuerst wurden sie begrüßt und begannen, sich in die To’resk-Gesellschaft zu integrieren. Sie erhielten kleine, nicht optimale Grundstücke mit einem größeren Verhältnis von tiefem Wasser, in dem sie die Aqua-Landwirtschaft ausbauen und ein Leben für sich selbst beginnen konnten. Doch nur kurz nachdem der Ungestreifte bei den To’resk ankam, schlug die große Dürre zu. Dies war die längste und schwierigste Dürre in der Geschichte der To’resk. Die Wasserstände gingen zurück, die Flüsse vertrockneten und kein Regen kam, um sie wieder zu füllen.

Das Land, das dem Ungestreifen gegeben wurde – einst tief, gefährlich und weitgehend unerwünscht von der überwiegenden Mehrheit der To’resk – wurde plötzlich die einzige Quelle des Wassers für ihr Volk und somit notwendig für das Überleben der To’resk. Die To’resk begannen die Gespräche, indem sie einige der Wasserstraßen zurückforderten, die dem Ungestreiften gegeben worden waren und zwang die Neulinge, von den giftigeren Mooren der Sumpfgebiete zu leben. In einer kurzen Zeitspanne begannen die Ungestreiften krank zu werden und diejenigen, die nicht in der Lage waren, von dem weniger Trinkwasser zu leben, begannen aufgrund von Krankheiten zu sterben. Dies, kombiniert mit begrenzten Ressourcen und kurzen Bündnissen, führte die To’resk dazu, die Ungestreiften darum zu bitten, zu gehen. Die Ungestreiften, die erneut als Bürger zweiter Klasse behandelt wurden, machten sich auf und gingen in das einzige Heim, das sie kannten, diesmal gingen sie in die Sümpfe.

Kultur

Die To’resk mussten von ihrer Umgebung lernen, dass nichts so ist, wie es scheint – zum Beispiel Sinklöcher für stabilen Boden halten oder Alligator-infizierte Teiche mit sicheren Fang-Lebensräume verwechseln. Infolgedessen haben die To’resk ein tiefes Gefühl von Vorsicht und Geduld entwickelt, das zweifellos ihr stärkstes Merkmal ist. Sie denken nach und wägen alle Optionen ab, bevor sie eine Entscheidung treffen, während sie die ganze Zeit das To’reshianische-Mantra von “Beobachten, Verstehen, Handeln” rezitieren. Die to’reshianische Unwilligkeit, Annahmen zu machen und ihre mehr berechnende, zerebrale Natur, hat den To’resk einen Ruf für ausgezeichnete Verhandlungsführer und Diplomaten eingebracht.

Gleichzeitig hat der ständige Fluss der Feuchtgebiete, der sowohl Überschwemmungen als auch Dürren gleichermaßen bringt, die To’resk zu einem vorsichtigen und wenig vertrauensvollem Volk gemacht. Die ständige Unzuverlässigkeit der Ressourcen hat die To’resk von Natur aus äußerst opportunistisch gemacht. Sie sagen, dass “jede aufsteigende Flut eine Chance für den Erfolg ist” und glauben, dass jeder und alles ein Werkzeug ist, um zu ihrem eigenen Überleben und Wohlstand verwendet zu werden. Freundschaften, die unter den To’resk existieren, sind fast immer aus persönlichem Nutzen. Aber dieser Durst nach Stabilität und der Wunsch, das eigene Leben zu verbessern, ist nicht komplett negativ. Während sie sich eigentlich immer nur um ihre eigenen Probleme kümmern und aus anderen Dingen raushalten, glauben sie auch an Toleranz und Beharrlichkeit. Sie erkennen, dass man nicht immer die Kontrolle über die eigene Situation hat und respektieren diejenigen, die in der Lage sind, Widrigkeiten zu überwinden.

Während die To’resk an das Wachsen und Abnehmen ihrer Umgebung gewöhnt sind und sich angewöhnt haben, sich an ihre Situation anzupassen, schätzen sie auch die Dinge, die stabil und konsistent sind. Infolgedessen sind die To’resk bekannt dafür, ihr eigenes Gefühl der Konsequenz der ganzen Welt aufzuerlegen. Aus diesem Grund sind die To’resk ein Volk von Manieren und Zeremonien, die ihre Reputation, Titel und Prestige hoch schätzen. Die To’resk glauben auch, dass sobald ein Deal erfolgt ist, dieser niemals gebrochen werden kann. Dies verstärkt ihre Rolle als zuverlässige Verhandlungsführer und Diplomaten, sollte aber nicht übertrieben werden. Während sie die Konsequenz und die Wahrhaftigkeit schätzen, schätzen sie nicht unbedingt die Ehrlichkeit, und das, was sie einem als Wahrheit verkaufen, ist nicht zwangsläufig die ganze Wahrheit.

Da sie im Dreck und Schlamm der Feuchtgebiete aufgewachsen sind, kombiniert mit ihrem harten Aussehen, schätzen die To’resk Werte wie Sauberkeit, Ornamentik und schöne Dinge mehr, als körperliche Erscheinungen. Sie haben auch eine starke Obsession mit Gold, da es nicht nur eines der flexibelsten Metalle ist, sondern auch niemals rostet – ein wichtiges Merkmal für ein Leben in den Feuchtgebieten.

Sprache

Als einer der ersten Stämme von Mann, haben die To’resk schon lange ihre eigene Muttersprache, die wir als “Wetlander” bezeichnen. Das war ihre einzige Sprache, bis sie anfingen, mit dem Janoa zu interagieren und da sie glaubten, ihre Freunde nah und ihre Feinde noch näher halten zu müssen, eigneten sie sich schnell die tropische Sprache an, damit sie mit dem Janoa auf Augenhöhe verhandeln und interagieren konnten. Dies half ihnen, denn es hat ihnen nicht nur erlaubt, eine gesunde Beziehung mit dem Janoa zu pflegen, sondern gab ihnen die Mittel, mit dem Ungestreiften zu kommunizieren, da er kurz vor der großen Dürre unter ihnen lebte.

In jüngster Zeit hat der Handel zwischen den gemäßigten und tropischen Gebieten des Kontinents die To’resk ermutigt, das moderne Neran zu lernen, so dass sie als Diplomaten und Kaufleute zwischen den Stämmen des Nordens und den Stämmen des Südens fungieren können.

Religion

Die To’resk sind Anhänger der Qindred Religion. Der Qindred-Glaube ist wohl die älteste Religion und seine Mitglieder glauben, dass alle Mann Nachkommen von alten, mächtigen Wesen namens Qin sind, die Elyria besetzten, bevor es zu der jetzigen Welt wurde.

Die Geschichten der Alten sind Dinge der Legende und der Mythologie und es existieren viele Bände in Elyria, die die unzähligen Geschichten beschreiben. Die Geschichten erzählen von der Schöpfung der Welt – der Geburt der Elemente, dem Verrat von Luna, dem Brennen, dem Bruch und sogar dem Verbot der Alten von dieser Welt – mit vielen anderen Einzelgeschichten, die jeweils die Tragödien erforschen und Komödien der einzelnen Qin selbst.

Aber in Bezug auf die To’resk ist es die “Romantik von Ne’ran und Mydra”, die von besonderem Interesse ist. Die Geschichte von Ne’ran und Mydra lautet in etwa wie folgt:

Nach dem Bruch war Mann in Elyria gestrandet, unfähig, sich zwischen den Ebenen zu bewegen und sich von allem, was ihm wichtig war, zu trennen. Sein einziger Trost war seine Halbschwester Terra, Qin des Landes. In den Äonen zuvor waren Terra und Mann sich ganz nahe gekommen, da Terra im Gegensatz zu ihrem Bruder Oceanus keine Schuld bei ihrem Bruder für den Verrat von Luna suchte. Stattdessen würde Terra geheime Treffen zwischen Mann und seinem Vater Ao koordinieren und ihre Zeit mit ihrem jüngeren Halbbruder genießen.

Nach dem Bruch und dem Tod von Kernos – Qin des Waldes und Ehemann von Terra – kamen sich Mann und Terra näher, bis eine gewisse Romantik zwischen ihnen spross. Das Ergebnis ihrer Romanze war ein Sohn, Ne’ran, der erste Sohn von Mann und der Qin der Graslande.

Ne’ran war ein neugieriges, intelligentes und einfallsreiches Wesen, das die Graslande bewanderte und sein Meister wurde, bis er an der Ostgrenze von Elyria an den Rand des Wassers kam. Dort trat er in das eisige Wasser, ohne sich seiner Gefahr bewusst zu sein und fing an, auf den Meeresboden zu sinken. Plötzlich bemerkte Mydra, Qin des Meeres und Tochter von Oceanus und Tora, seine Anwesenheit, brachte ihn wieder in Sicherheit, wo sie Gemeinsamkeit und Verwandtschaft fanden. Von diesem Tag an begegneten sich Ne’ran und Mydra häufig am Rande des Wassers. Mydra holte Ne’ran ins Meer, wo sie ihn das Schwimmen lehrte, während er die Mulden grub, damit sie aufs Land schwimmen konnte. Es dauerte nicht lange, bis aus Romantik Liebe und Mydra schwanger wurde.

Aber die Romanze von Ne’ran und Mydra hatte kein glückliches Ende. Als Oceanus von Manns Sohn erfuhr, der sich in das Wasser wagte, verbot er jeglichen Kontakt zwischen ihnen. Jeder Versuch von Ne’ran, in das Wasser hinauszugehen, wurde sofort mit Feindseligkeit erfüllt, da Oceanus seinen Sohn, den Qin der Stürme, aufgefordert hatte das Wasser zu beschützen. So wurden Ne’ran und Mydra bis zur Geburt ihres Sohnes getrennt.

Als Mydra der Geburt ihres Kindes nahe war, schwamm sie in die von Ne’ran gegrabenen Flüsse und gab ihr Kind zu ihm, denn sie wusste, dass ihr Sohn – ein Nachkomme von Mann – niemals sicher war, denn ihr Vater und Bruder waren erbost. Sobald ihr Kind sicher in den Händen von Ne’ran war, floh sie vom Land für den Schutz ihrer Geliebten.

Allerdings konnte Ne’ran den Anblick seines Sohnes nicht ausstehen, da das Kind eine Erinnerung an seine verlorene Liebe war und an die Westküste der Wiesen zurückkehrte und seinen Sohn zurückließ, den Mydra To’ran genannt hatte (nach ihrer Mutter). Er wurde von den Leuten der Küste erzogen und wurde somit zum Qin der Feuchtgebiete.

Heute glauben die To’resk, dass ihr alle aus ihrem Stamm Nachkommen von To’ran sind und dass die ständigen Wetterveränderungen ein Ergebnis der alten Liebe und Fehde zwischen Ne’ran, Mydra und Oceanus sind. Sie glauben, dass, wenn die Feuchtgebiete überschwemmen, Mydra auf das Land kommt, um zu versuchen, To’ran zu finden und wenn es zur Dürre kommt, hat Oceanus ihr die Fähigkeit verweigert, ihr Kind zu beobachten. Wenn es Hurrikane gibt, ist es ihr Bruder, der die Rache seines Vaters auf die Kinder von Mann heraufbeschwört. Als eine Hommage an ihre Qin, bleiben die To’resk in den Feuchtgebieten, geduldig wartend auf die Rückkehr von Mydra und ihrer großen Liebe Ne’ran.

Musik

Der größte Teil der Musik und Aufführungen der To’resk beziehen sich entweder auf ihre Religion – ihren Glauben die Vorfahren von To’ran und Nachkommen der Mannen zu sein, sowie Komödien und Tragödien aus vergangener Zeit, wie die Tragödie von Daemon und Selene – oder sind Sinnbilder für kulturelle Tabuthemen.

Wie auch immer, man kann viel aus ihren Werken lernen. Große Holzinstrumente wie Leier, Laute und Xylophone sind wegen des Mangels an geeignetem Holz in den Feuchtgebieten selten, aber gerade solche Instrumente werden von den Reichen geschätzt und sind typischerweise mit Gold verziert.

Musikinstrumente der normalen Bevölkerung sind eher einfach gehalten und selten zu finden, beispielsweise Flöten, Kalabassen oder Mundharfen.

Obwohl die To’resk alleine auftreten könnten und es teilweise auch tun, bevorzugen sie größere Gruppen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In seltenen Fällen wird die Musik von Gesang begleitet, dies kommt aber kaum vor, da die Gruppe im Vordergrund steht und Alleingänge verpöhnt sind.

Künste

Obwohl sie fähige Handwerker, Landwirte und Kaufleute sind legen die To’resk mehr Wert auf die darstellenden Künste als auf Handwerkskunst. Trotzdem werden Goldschmiede und Juweliere hoch angesehen, ebenso die Poeten. Die Poesie spielt eine wichtige Rolle, da sie viele der to’reskischen Werte, wie z.B. Geduld und Aufrichtigkeit vermittelt. Die höchste Poesie beachtet verschiedene Verslehren und baut andere Spielereien ein, z.B. nur Wörter mit vier Buchstaben zu benutzen, Zeilen die aus zwölf Silben bestehen oder jeder sechste Buchstaben, der gleich sein soll. Das vollbringen nur wahre Künstler!

 

Rohstoffe und Umelt:

Die tropischen Feuchtgebiete sind Heimat der To’resk seit angedenken. Während Senklöcher eine natürliche Bedrohung und Dürren wie Überflutungen ständige Ärgernisse darstellen, bietet die Umwelt der Feuchtgebiete eine Umgebung die sich reich an kultivierbaren Land für Feucht- wie Trockenanbau zeichnet. Die To’resk, gewohnt an die wechselhafte Natur der Feuchtgebiete, haben gelernt ihren Nutzen aus der Vielfältigkeit ihres Bioms zu ziehen, indem sie vollständig oder teilweise geflutetes wie auch trockenes Land für Agrikultur bzw Aquakultur fruchtbar machen. Wenn sich nicht gerade Nahrung anbauen ist es für To’resk auch möglich Wild mithilfe von Fallen und Schlingen zu erlegen, oder – falls notwendig – durch kleinere Wurfgeschosse und Schleudern.

Zusätzliche zu der Nahrung, die die Feuchtgebiete bereit halten, sind die To’resk in dieser Umgebung gut geschützt, da der unebene und feuchte Untergrund schwer zu bereisen ist und größere Belagerungsvorrichtungen nahezu unmöglich zu bewegen sind. Dies hat dazu geführt, dass die To’resk über die Zeiten weitestgehend in Ruhe gelassen wurden. Dies erlaubte ihnen den Aufbau einer Gesellschaft, die sich reich an Kultur und Handel zeigt.

Nahrung:

1. Kultivierte Pflanzen

  1. 1. Reis
  2. 2. Taro(?)
  3. 3. Wurzeln
  4. 4. Macrophytes(?)
  5. 5. Algen
  6. 6. Moosbeeren

2. Fleisch (Pflanzenfresser, Wirbellose)

  1. 1. Fisch
  2. 2. Federvieh
  3. 3. Ziegen
  4. 4. Schweine

Werkzeuge:

  1. 1. Holz
  2. 2. Knochen
  3. 3. Schildkrötenpanzer
  4. 4. Fasern

Kleidung:

  1. 1. Pflanzenfasern
  2. 2. Tierhäute

Behältnisse:

  1. 1. Lehm
  2. 2. Kleie
  3. 3. Flechtkörbe
  4. 4. Schildkrötenpanzer

Häuser:

  1. 1. Pfahlbauten
  2. 2. Reispapier
  3. 3. Holz
  4. 4. Vegetation
  5. 5. Lehm/Kleie

Architektur:

Die Baumaterialien in den Feuchtgebieten umfassen Weichhölzer, Fasern, Lehm und Kleie. Da die To’resk mit Hochwasser, Alligatoren und Wildschweinen zu kämpfen haben, ergeben Pfahlbauten für sie Sinn. Robuste und breite Hölzer sind rar, daher wählen die meisten strohgedeckte oder geflechtete und lehmbeworfene Strukturen auf Terrassen aus Geäst. Den Wohlhabenden erlauben importierte Harthölzer stabilere Bauten. Doch selbst ohne hochwertigeres Gehölz erfreuen diese sich an einem Stil von Parkett- und Holzverbindungstechniken, die breite und starke Flächen für den Bau bilden. Dies ist sehr Zeitaufwändig und erfordert außerordentliche Handwerkskünste – geeignet für die geduldigen To’resk – und erlaubt faszinierende geometrische Muster als Ergebnis. Reispapier ist weit verbreitet unter allen sozialen Schichten da es ein einfacher und günstiger Weg ist den Regen auszusperren und Privatsphäre zu schaffen.

Sozialstrukturen:

Fähigkeiten und Professionen:

Landwirtschaftliche Berufe

  • Ackerbau
  • Fischerei
  • Viehhaltung (Wasserbüffel)
  • Brutstätten
  • Infrastrukturbildner (?)
  • Fallensteller

Kaufmännisch

  • Händler
  • Kaufmänner
  • Spediteure (Verschiffung)
  • Bankiers
  • Übersetzer
  • Diplomaten
  • Bürokraten

Handwerker

  • Fallenbauer
  • Korbflechter
  • Architekten
  • Netzknüpfer
  • Töpfer
  • Transportfertigung (?)
  • Hutmacher

Soziale Schichten

Die To’resische Gesellschaft basiert vornehmlich auf einem Kastensystem, aufgebaut von jenen die ökonomische und politische Macht erlangt haben. Im speziellen jene, die Wasserwege, Landbrücken und Transportrouten innerhalb der Feuchtgebiete kontrollieren. .
Im einzelnen ist die To’resische Gesellschaft in die folgenden vier Klassen gegliedert:

  • Promotill (Adlige)
  • Industrill (Aristokraten)
  • Merkandill (Landadel)
  • Agradill (Gewöhnliche)


Die Promotill
regeln die Handelsrouten innerhalb ihrer Ländereien und sorgen für die nötige Infrastruktur die ihren Einwohnern zu Gute kommt und interne Möglichkeiten schafft. Daraus resultiert, dass die Promotill im Besitz der Wasserwege in und aus den Feuchtgebieten und dazwischen sind. Diese Adelsklasse ist des weiteren in drei weitere Titel untergliedert, namentlich Kanzler(König), Minister(Herzog) und Hofrat(Graf).

Die Minister sind für die diplomatische Vertretung der Feuchtgebiete zuständig und müssen daher in Verhandlungsführung geübt sein. Ihre „Truppen“ bestehen aus Botschaftern, Agenten und Sachverständigen zusätzlich zu einer ausgewählten Gruppe von Wachen und Kriegern, bekannt als die „Zähne der To’resk“.

Die Hofräte hingegen zeichnen sich für die Verteilung der Rohstoffe und Güter, die durch Handel, Abbau oder Herstellung innerhalb der Feuchtgebiete gewonnen wurden.

Die Industrill herrschen unter den Promotill. Diese Aristokraten leiten für gewöhnlich die einzelnen Siedlungen der Feuchtgebiete und arbeiten eng mit den Hofräten zusammen, um die gerechte Verteilung und effiziente Bewirtschaftung der Ländereien zu gewährleisten. Da die To’resk von Natur aus sehr opportunistisch agieren, ist es nicht ungewöhnlich für Promotill und Industrill Bestechungen im Gegenzug zu Gefallen zu akzeptieren. Geld regiert in der To’resischen Gesellschaft und Hinterzimmervereinbarungen und spezielle Ausnahmen in Handelsvereinbarungen sind akzeptierte Mittel. Darüber hinaus arbeiten viele der Promotill und Industrill als Kaufleute, Diplomaten, Politiker und Schauspieler wenn sie auf ihren Reisen auf andere Völker treffen.

Die Indsutrill sind, wie auch die Promotill, weiter untergliedert in Marschälle und Majore. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Majore typischer Weise für die Internas der Siedlungen zuständig (Zivilgesetzgebung, Zeremonienausrichtung -inklusive Hochzeiten- Steuereintreibung und Rohstoffverteilung durch die Hofräte), während die Marschälle sich um die Verteidigung der Bevölkerung zuständig sind und ihre Siedlungen eher an den Grenzen oder wichtigen geografischen Punkten errichtet haben.

Die Merkandill ordnen sich unter die Industrill. Diese entspringen wohlhabenderen Familien und solchen die lokale Wasserwege oder Trockenland kontrollieren. Sie beschäftigen Mitglieder der Agradille um Ihr Felder zu bestellen, als Fischer oder Fallensteller.

Familien sind ein wichtiger Teil der To’resischn Gesellschaft. Ihr Aufstieg gründet auf der Akquirierung von Nachbarländern und Wasserwegen. Heirat ist eine der Eckpfeiler die die To’resk zusammen hält. Es ist nicht ungewöhnlich, dass mit Hochzeiten eine Mitgift in Form von Ländereien, Handelsrouten, Zugangsrechten oder sogar Zugang zu Familienwissen gereicht wird. Dadurch werden die Familienbande als heilig angesehen und es ist unaktzeptabel innerhalb der Familie zu lügen, zu stehlen oder sich zu betrügen. Die Bestrafung für diese Verfehlungen fällt für gewöhnlich sehr hart aus. Zusätzlich stehen diese Familien eng zueinander und errrichten gemeinsam große Siedlungen, welche größeren Schutz als auch die Konsolidierung verschiedener ökonomischer Rollen bieten.

Führungskräfte

Von den Anführern der To’resk wird viel erwartet. Sie müssen Erfolgreich im Geschäft, vertrauenswürdig, angesehen und ohne Tadel sein. Sie sind Leute zu denen der Rest des Volkes hinauf sehen kann, um sicher zu Überleben und Ausdauer sicher zu stellen. Diese Anführer werden nach ihrem Ansehen ausgewählt. Im Falle dass kein Erbe bereit steht wird das bestehende Machtvakuum mit dem angesehenstem der Untergebenen ausgefüllt und dieser tritt die Rolle als neuer Anführer an.

Bildung

Die Bildung unter den To’resk priorisiert vornehmlich Diplomatie, Handel und Merkantilismus über allem anderen. Nur die unteren Klassen bilden sich in Agri- und Aquakultur. Die Individuelle Entwicklung wird höher geschätzt als die der Gesellschaft, wodurch die To’resk das Wissen um die Fischerei, die Landwirtschaft, das Aufspüren von Gold oder selbst den Aufstieg in der Gesellschaft gut innerhalb der Familien behüten. Deshalb gibt es auch nur wenige Schulen innerhalb der Feuchtgebiete. Der schnellste Weg um sich ausserhalb der eigenen Familie neues Wissen anzueignen, ist in eine andere hinein zu heiraten.

Konsequenter Weise ist die Scheidung schwer geächtet in der To’resischen Gesellschaft und wird als sozial bankrott gewertet. Der Bruch der Ehe resultiert in einer Brandmarkung desjenigen, der den Heiratsvertrag gebrochen hat und macht ihn in seiner Eigenschaft als nicht vertrauenswürdig wenig attraktiv für neue Eheschließungen.

Militär

Die To’resk leben in einem schwer zu erschließendem Gebiet. Belagerungsvorrichtungen ist nahezu unmöglich zu bewegen in den Feuchtgebieten, was großangelegte Invasionen zu einem strategischen Alptraum werden lässt. Zumal niemand die Feuchtgebiete besser kennt als die To’resk und diese gern zu vergifteten Fallen zurück greifen, um Invasoren am voran kommen zu hindern.

Grundsätzlich bevorzugen die To’resk Konflikte beizulegen, bevor diese beginnen. Dabei setzen sie auf Diplomatie und Verhandlungen. Wenn dieses scheitert bevorzugen die To’resk den Einsatz von Söldnerarmeen.

 

Beziehungen zu anderen Völkern:

Freundlich

Neran – Während die To’resk grundsätzlich allen Völkern gegenüber friedlich eingestellt sind, unterhalten sie besnders mit den Neran enge Handelsbeziehungen, da sie gute Vermittler zu den Metallen und Mineralen der Hrothi, dem Hartholz der Brudvir und den Seiden der Kypiq darstellen. Zudem schadet es nicht starke verbündete zu haben, da das nicht existente Militär der To’resk auf Söldnerarmeen der anderen Völker angewiesen ist. Im Gegenzug greifen die Neran gern auf das Verhandlungsgeschick der To’resischen Diplomaten zurück.

Janoa – Die Janoaund die To’resk sind seit langer Zeit allierte. Trotz ihrer Unterschiede in Religion und Kultur verbindet sie eine gemeinsame Sprache und die Affinität zu warmen, feuchten Biomen. Historisch verbinden sie uralte Handelsbeziehungen. Während die To’resk Mais, Körner, Beeren, Färbemittel und Milch liefern, kaufen sie dafür Gold, Harthölzer, alchemistische Zutaten und – am wichtigsten – Truppen zum Schutz vor Invasoren.

Unfreundlich

Dras – Zwar nicht direkt feindlich gesinnt, teilen sich die Dras und die To’resk eine konfliktreiche Vergangenheit. Zumindest nach außen hin verhalten sich die To’resk ablehnend gegenüber den Dras, vornehmlich um die guten Beziehungen zu den Jonoa aufrecht zu erhalten. Hinter vorgehaltener Hand jedoch besteht jedoch Handel zwischen den beiden Völkern und wird sogar gefördert, da die Dras ohnehin bevorzugen in ihren Sümpfen zu bleiben und die To’resk als Botschafter und fahrende Händler zu schätzen wissen. Im Austausch können die To’resk die Wasserwege der Dras nutzen, um weiter ins Landesinnere vorzustoßen.

Waerd – Die einzig wahren Feinde der To’resk sind die Waerd. Die beiden Völker unterscheiden sich in nahezu allen Belangen. Wo die To’resk Diplomatie und Handel bevorzugen bevorzugen die Waerd die Tat über allem anderen. Während die To’resk in relativer Harmonie mit den anderen Völkern leben und Handels- wie politische Beziehungen pflegen, haben sich die Waerd allen Annäherungsversuchen der To’resk bisher widersetzt. Und dies nicht ohne Grund. Laut den Waerd, deren Gesellschaft auf Traditionen und Bräuchen basiert, bauen die To’resk auf Feierlichkeiten und Anstand. Daher betrachten die Waerd die To’resk als Heuchler und Soziopathen. Während die Waerd stark auf ein kommunales Miteinander setzen wiegt bei den To’resk die Selbstentwicklung und der Familienbesitz schwerer. Die Waerd betrachten es als ihre heilige Aufgabe, alles was ihnen zu eigen vor den To’resk zu schützen, um das Gleichgewicht zu erhalten. Darüber hinaus sind sie sich natürlich in Religionsfragen uneins.